TIME TO SAY GOODBYE!

19. Oktober 2013

Aloha Lesende.
Nein, ich rede nicht von einem Mann, Freund, der Beziehung oder gar meinem Abschied aus der Onlinewelt. ;)

Die Rede ist von überflüssigen Produkten, die man wie ein mächtiges und dazu auch noch teures Schneckenhaus mit sich herumschleppt. Der Schrank quillt über, das Kosmetikregal platzt aus allen Nähten – Schubladen voller Lippenstifte, Nagellacke, Blushes, Mascaras Foundations und Düften sind zum Bersten gefüllt und viele der Produkte finden in diesen Fächern auch die vorletzte Ruhestätte, bevor sie gekippt, verdorben, abgelaufen oder ungeliebt im Müll landen. Das sollte natürlich nicht der Fall sein und genau deshalb sortierte ich heute meine Nagellacke aus, die ich nicht mehr verwenden will, nicht verwendet hatte oder nur zur Probe aufgetragen hatte.

Was fällt uns so schwer daran, uns von Dingen zu trennen? Der Gedanke daran, dass wir es vielleicht doch irgendwann mal brauchen könnten?
Was bringt uns überhaupt dazu, Dinge zu kaufen, von denen wir nicht genau wissen, dass wir sie überhaupt häufiger benutzen wollen?

Es ist schrecklich. Wir lassen uns inspirieren, manipulieren und zum Kauf treiben. Ich habe hunderte Nagellacke und auch über 100 Lippenstifte und am Ende nutze ich immer ähnliche Farben. Ich denke mir „Jetzt ist Schluss! Kaufe nur noch das, was du wirklich brauchst. Denke darüber nach, was dir Qualität wert ist. Quantität belastet nur!“

So sieht mein „Karton Aussortiertes“ jetzt aus:
Aussortierte Nagellacke von Robina Hood

Ein bunter Haufen aus OPI, Essie, Alessandro, p2, H&M, KIKO, Anny, ciaté, Douglas, essence und anderen Marken. Jetzt muss ich nur zusehen, dass ich die Lacke verkauft bekomme, um eventuell in ein paar Produkte zu investieren, die ich schon lange will.

Ich rufe hiermit zum Boykott eurer total verblendeten Hirne auf! Kauft nur das, was ihr unbedingt braucht, eh ihr euch sinnlose Lagerstätten in eurem Heim schafft. Weniger Hab und Gut kann tatsächlich ein angenehmes Gefühl des Frei-seins hervorrufen.
Reizüberflutungskäufe will ich lassen, so gut es mir gelingt.

Das ist auch der Grund, warum ich mir nur ein Paar Schnürschuhe gekauft habe und nicht noch das zweite Paar von Tamaris dazu. Ich würde mich zwangsläufig nur in eins verlieben und dieses Paar ständig tragen und schon hätte ich wieder eine Schuhregalleiche mehr.

Wie sieht es bei euch aus? Könnt ihr loslassen? Lasst ihr regelmäßig los oder seid ihr noch am Horten? Wenn ihr sammelt, belastet euch die Masse an Produkten oder seid ihr stolz darauf? Das interessiert mich extrem.

Ich freue mich auf Kommentare hier und natürlich auf der Facebookseite von Robina Hood. Ich freue mich über jedes „Gefällt mir“ und das Liken meiner Seite. Danke! :-)

Beste Grüße
Die Gelackte ;)

Tchibo - Jede Woche eine neue Welt!
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Ich blogge seit 2011 auf dieser Seite und bin stets auf der Jagd nach tollen Produkten und Ideen. Gute Produkte kriegen ein GO, schlechte Produkte ein NO. Ich interessiere mich für alles, was das Leben angenehmer und schöner macht: Beauty, Food, Technikgoodies, Fashion und Natur. Folgt mir auch auf Instagram: fraurobinahood

2 Comments
    1. Huhu Robina,
      ist schon eine Weile her, dass der Post erschienen ist, aber vielleicht interessiert es dich ja noch.

      Mir geht es ähnlich wie dir. Ich horte im Laufe der Zeit ziemlich viel Kram, den ich eigentlich nicht brauche. Manchmal kriege ich einen Rappel, räume alles aus und schmeiß es raus oder geb es gratis her (die Altkleidersammlung kriegt immer sehr viel von mir und auf Facebook bin ich Mitglied einer örtlichen „Sell your stuff“-Gruppe). Meistens bin ich zu faul, für die Sachen Geld zu nehmen. Dann müsste ich sie besser beschreiben und handle mir am Ende vielleicht Ärger ein, wenn es der Kundin dann doch nicht gefällt (Menschen können komisch sein, alles schon erlebt).

      Wenn ich ausgemottet habe, fühle ich mich gut. Freier, wie du schon sagst, ich hab das Gefühl, mich von überflüssigem Ballast befreit zu haben.
      Doch obwohl ich die Sache auch hier wie du sehe, lieber ab sofort Qualität statt Quantität, wachsen die überflüssigen Produkte und Klamotten bei mir nach kurzer Zeit nach. Ich komm nicht gegen den Konsum an.

      Immerhin bin ich bei Schuhen etwas konsequenter geworden und schicke inzwischen viel wahrscheinlicher unpassende Paare zurück, anstatt sie eines Tages fast ungetragen zu verschenken.

      LG, San

      1. Hallo Sandra,
        hachja … es ist ein Graus bei uns Weibchen. Vorgestern hat es mich gerappelt und ich habe drei Säcke in die Altkleiderspende gegeben. Gestern wollte ich auch noch Schuhe zusammensammeln und diese weggeben. Dabei bin ich auch noch die Treppe runtergestürzt und habe einen riesigen dunkelblauen Fleck auf meinem Heck. *schnief* Eine Mahnung gegen den Konsum: „Einfach nicht mehr so viel kaufen und du fliegst die Treppe beim Ausmisten nicht mehr runter!“ Na ja. Von wegen. Ich schaffe es auch nicht, „nichts“ zu kaufen. In den USA habe ich mir schon wieder etliche Beautyprodukte gekauft und nach Deutschland eingeschleppt. Sind immer noch in den Sephora-Tüten. Das sagt schon alles. Ich bin schlimm!
        Ich brauche eine neue Kommode! *lach*

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