Sport ist kein Mord!

22. August 2011

… höchstens Mord an einem Tier, dem Schweinehund. ;-)
Und der hat es wirklich verdient, gemeuchelmordet zu werden, hindert er uns doch alle daran, diszipliniert und im Einklang mit unserem Wissen um Sport und gesunde Ernährung zu handeln.
Aber nein, der „blöde Hund“ will, dass wir ein Eis mit Sahne essen und uns danach zurücklehnen, um das Bleichgesicht in der Sonne zu bräunen. Er will, dass wir ein Radler trinken, obwohl es doch auch ein Wasser mit Zitronenscheibe täte. Er will, dass wir ihn wollen und was wollen wir? Manchmal schrecklich willig sein!
Damit man das auch sein kann, sollte man nicht vergessen, dass zu viel Müßiggang und Völlerei ihre Spuren hinterlassen. Das ist auch mir klar und so versuche ich mich ab und aufzuraffen.

Heute Morgen hatte ich den Kampf gegen den Schweinehund gewonnen:

Jogginghose sitzt… eng.
Laufsocken passen, Schuhe auch (wohl auch ein Grund, warum sich Frauen gerne mit Schuhen belohnen. Die passen immer!), schnell noch ein Top rausgesucht und schon kann es losgehen. Fast.
Musik wird benötigt. Mein mit elektronischen Rhythmen vollbepackter MP3-Player fehlt noch. Ein bisschen Wasser in ner Minitrinkflasche mitgenommen und es geht los.
Sonnenbrille vergessen. Ja, es ist wirklich heiß. Montagmorgen 7:30 Uhr und die Sonne piekst und prasselt schon unbarmherzig.
Ich lasse mich durch die Bässe und Rhythmen antreiben… wie ein Leibeigener vom Pauken schlagenden Sklaventreiber, der unbarmherzig sein Werk vollbringt.
Die Musik läuft und läuft und ich laufe und laufe und laufe. Ich schwitze, als hätte man mich gebadet. Mein Gesicht ist heiß, das Wasser rinnt von der Stirn und mein Mund ist trocken. Nur nicht aufgeben! Was bin ich doch für ein schlaffer Sack! Ich laufe weiter und weiter, bis ich für 30 Meter verschnaufen und gehen muss, um danach wieder anzusetzen. Ein Fußgänger! Mist! Ich muss weiterlaufen! Wie sieht das denn sonst aus? Hepp, hepp, hepp, hepp, hepp… und weiter… bis ich vor meiner Haustür stehe, den Player ausschalte und mich altes Ross atmen höre.
Klamotten aus, ab unter die Dusche, Tag beginnen.

Jetzt sitze ich geduscht und ruhigen Pulses an meinem Schreibtisch und freue mich, dass ich es getan habe.
Manchmal ist es einfach an der Zeit, dem inneren Schweinehund ein Stückchen Wurst zu geben, damit er beschäftigt ist. Meine imaginäre Wurst und Anreiz zugleich waren meine Schenkel. Relativ undefiniert und einfach nur zum Laufen gemacht, riefen sie regelrecht zum Laufen auf. Zumal ich letztes Jahr doch recht gute Erfolge feststellen konnte, was das Joggen angeht.
Die Haltung verbessert sich, man hat mehr Kondition, Hintern und Schenkel sind straff und fest und überhaupt hat man ein viel besseres Gefühl sich und seinem Körper gegenüber.
Zudem ist Bewegung nicht zu verachten, wenn es um ENTSPANNUNG geht. Ein Zauberwort, nicht wahr? Sobald man aktiv ist und sich bewegt, denkt man an nichts mehr bzw. nur noch an das, was man gerade macht. Die Musik treibt einen durch die Landschaft, man atmet die frische Luft in tiefen Zügen und spürt, wozu der eigene Körper eigentlich noch taugt. ;-)

Ich hoffe, dass ich es wieder schaffe, dreimal in der Woche vor dem Frühstück joggen zu gehen.
Was macht ihr für Gesundheit, Entspannung, Körper & Figur?

More about Theresa aka Robina Hood

Ich blogge seit 2011 auf dieser Seite und bin stets auf der Jagd nach tollen Produkten und Ideen. Gute Produkte kriegen ein GO, schlechte Produkte ein NO. Ich interessiere mich für alles, was das Leben angenehmer und schöner macht: Beauty, Food, Technikgoodies, Fashion und Natur. Folgt mir auch auf Instagram: fraurobinahood

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

eMail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
Auch möglich: Abo ohne Kommentar.