Guacamolerezept + Serviervorschlag

10. Juni 2015

Fruchtig-scharfer Avacado-Dip / Guacamole

Hallo zusammen! Hätte nie gedacht, dass ich irgendwann mal ein Guacamole-Rezept posten würde. Lange, lange Zeit mochte ich keine Avocados und hatte mich regelrecht in meinen Ekel hineingesteigert und wollte niemals auch nur ein Stückchen probieren, obwohl ich es gerne der gesunden Fette wegen hätte tun wollen. So ging es mir übrigens auch mit schwarzen Oliven und gebratenen Auberginen. Ihr könnt euch aber sicher denken, was passiert ist. Ich esse jetzt sowohl Auberginen als auch schwarze Oliven. Und das sogar recht gerne.

Was ist nun mit der Avocado? Mein Freund hat es geschafft, mich von meinem anerzogenen Ekel zu befreien. Als er eine regelrechte „Guacamole“-Phase hatte, gab es jede Woche den gesunden Dip, die mir echt unsympathisch war, bis er mich irgendwann zum Probieren überreden konnte. Er tanzte ja auch mit dem Zeug auf frischem Brot durch die Wohnung, als hätte er einen großen Schatz gehoben. Ich bin zwar nicht rücklinks umgefallen, weil ich so begeistert war, aber ich war plötzlich geheilt. Guacamole schmeckt toll! *-* Der seltsam fettige, nichtssagende Geschmack, den ich mit dieser Frucht verbunden hatte, war einfach nicht da. Es war frisch, herrlich scharf und würzig.

Wenn ihr wissen wollt, wie ich die Guacamole machen, folgt jetzt das Rezept. Auf den Knoblauch habe ich gestern allerdings verzichtet, da ich noch unter Menschen musste. ; )

Guacamole-Rezept:

  • 2 reife Avocados
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 Tomate
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 kleine scharfe Chili
  • Den Saft einer halben Limette
  • Salz, Pfeffer, eventuell Chilipulver

Fruchtig-scharfer Avacado-Dip / Guacamole

Im Prinzip sehr einfach und dauert vielleicht 5 Minuten. Avocados halbieren und den Kern entnehmen. Die halben Avocados gitterförmig mit dem Messer bis zur Schale einschneiden und mit dem Löffel alles ausheben. Danach alle weiteren Zutaten klein schneiden (je nach Vorliebe kleinhacken oder stückiger schneiden). Limettensaft darüber auspressen und ordentlich salzen und pfeffern. Wenn ihr Knoblauch reingeben wollen solltet (ist wirklich kein Muss), dann ganz, ganz, ganz feinhacken und ab dazu. Ich habe zwei kleine getrocknete Chilis kleingehackt und dazugegeben. Jetzt vermengt ihr alles und zerdrückt es dann rührend, bis eine angenehme Konsistenz erreicht ist. Angenehm bedeutet: So, dass sie gut aussieht und ihr euch vorstellen könnt, die Masse zu verputzen.
Ich selbst mag die Guacamole ein wenig stückiger, schärfer und fruchtiger. Deswegen können gern ein paar mehr Tomaten rein. Achtung, ich rede von Datteltomaten! Das sind die kleinen, die ihr oben auf dem Foto seht. Die sind schön fruchtig und fein. Normale Tomaten gehen auch. Sie sollten aber schon vor dem Kauf duften. Entfernt auch das Tomatenfruchtfleisch, sonst wird es wässrig. Tipp zu den Avacados. Sie müssen unbedingt reif sein. Das erkennt ihr an der weichen Schale, die sich leicht eindrücken lässt. Harte grüne Avocados sind unreif und sollten nicht verwendet werden. Lasst sie einfach noch ein Weilchen liegen, bis sie so weit sind.

Servieridee

Wenn ihr die Guacamole z.B. auf einer Party servieren wollt und die Nase voll von Tortillachips und Fettfingern habt, probiert ruhig mal die salzige Variante der Popcorners von Chio. Die recht neuen „Popcorn-Chips“ hatte ich zum Testen zugeschickt bekommen und die Form ist einfach nur optimal fürs Dippen. Richtig schöne Schaufeln!

Alternative zu Chips oder Tortillas zu frischen Dips und Guacamole
„Keine künstlichen Geschmacksverstärker“, „keine künstlichen Aromen“, „Gebacken – nicht frittiert“ und „für Vegetarier geeignet“ hört sich ja auch nochmal sehr gut an. Der „Nicht frittiert“-Faktor ist für mich auch ganz klar der größte Vorteil an den Teilen:  keine fettigen und mit Würzmittel vollgeschmierten Finger mehr, obwohl man rumgedippt und gesnackt hat. Saubere Guacamole-Sause also. Weiterer Vorteil: Man stopft die Dreiecke nicht wie von Sinnen in sich rein, wie es bei fettig-salzigen Chips der Fall wäre. Gesittetes Genießen, olé! Die süße Variante hat bei mir leider total verloren. Ich brauche kein Aspartam in meinem Popcorn. Nun wirklich nicht. Da mache ich es mir lieber selbst im Topf oder mit meiner Popcornmaschine und weiß, dass da entweder nur Mais drin ist oder eben auch mal Mais, Butter und Zucker.

Mal ein kurzer Vergleich zu den Inhaltstoffen

Zutaten der salzigen Variante:
Mais, Sonnenblumenöl, Meersalz, Emulgathor (Sonnenblumenlecithine). Kann Spuren von Gluten, Sesam und Milchbestandteilen enthalten.

Zutaten der süßen Variante:

Mais, Sonnenblumenöl, Zucker, Speisesalz, natürliches Aroma, Emulgathor (Sonnenblumenlecithine), Süßungsmittel (Aspartam*, Saccharin*). *enthält eine Phenylanalinquelle. Kann Spuren von Gluten, Sesam und Milchbestandteilen enthalten.

Also ganz ehrlich:

Tolles „Snackzubehör“ für frische Dips wie Tzatziki oder Guacamole ohne Fettfinger. Die salzige Variante gewinnt für mich ganz klar und wird sicher auch nachgekauft. Chio könnte sich auch noch ein Beispiel an anderen Firmen nehmen und die Inhaltsstoffe und Nährwertangaben direkt auf der Webseite integrieren, um so schnell einen Überblick über geeignete Snacks zu liefern und auch eventuelle Allergiestoffe aufzuführen.

Wie sieht es bei euch aus? Lust auf Guacamole? Oder weitere Rezeptideen? Was macht ihr mit Avocados außer Dips?

Beste Grüße aus Dresden

Theresa aka Robina Hood

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Blog seit 2011 aktiv. Ich seit einiger Zeit eher auf Instagram zu finden. Habe aber wieder Lust, meine kleine Blonginsel zu bespielen. Früher gab es hier Beautykram und Produkttests. Heute erwarten euch Beiträge rund um Haushalt, Lifestyle und Natur. Freue mich auf regen Austausch.

2 Comments
    1. Sehr schönes Rezept, werde ich am Donnerstag nachmachen ;-)
      Ich hätte da noch eine frage, was benutzt du zurzeit für ein MakeUp ?
      Über eine Antwort, würde ich mich sehr freuen.

      P.S. Habe dich gefunden über „Google“ unter der suche „gerötete Haut“.

      1. Hallo Sonja,
        ich trage momentan (und eigentlich fast immer) das Natural Lift Make-up von Rival de Loop. Ich musste feststellen, dass meine Haut eher eine trockene denn eine ölige Mischhaut ist. Das Make-up von RdL ist recht cremig und feuchtigkeitsspendend, wodurch meine trockenen Wangen viel angenehmer sind als bei normalen Foundations. Wenn die das mal aus dem Sortiment nehmen sollten, weine ich. Zudem deckt es wirklich perfekt und lässt sich super einarbeiten.

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